Literarische Selbstgespräche

„Die Möglichkeit, sagen zu können, was man immer schon gefragt werden hätte wollen.“ Literarische Selbstgespräche. Astrid Nischkauer stellt keine Fragen.
Interview mit Martina Weber, 13.2.19 auf Manafonistas

Das Literarische Selbstgespräch ist eine eigene Form des Interviews, bzw. Nicht-Interviews. Dabei dürfen die Künstlerinnen und Künstler frei drauf los sprechen, während ich ihnen aufmerksam zuhöre, nicht unterbreche und keine einzige Frage stelle. Die Reihe läuft seit November 2014 auf fixpoetry.com.

In Triëdere #13 (2/2015) ist eine Zitatauswahl aus den ersten 15 Selbstgesprächen zum Thema (Auto)Poetologien erschienen. Am 18.1.2016 wurde das Heft in der Alten Schmiede in Wien vorgestellt und dabei habe ich eine Zitatcollage aus den ersten 21 Selbstgesprächen gelesen.

Interview mit Friederike Mayröcker

Literarische Selbstgespräche von und mit

Martin Winter

Elisa Asenbaum

Rhea Krčmářová

Markus Köhle

Nils Röller

melamar

Barbi Marković

Sabine Hassinger

Caroline Saltzwedel

Jayde Will
Übersetzung ist so viel mehr als nur Worte

Lydia Haider
Lydia Haider spricht mit ihrem Wein.

Dato Barbakadse
Und er hat das nicht gemacht.

Tobias Roth
Und die Sonne scheint.

Sarita Jenamani
in einem Labyrinth, einem Labyrinth meiner selbst

Aftab Husain
Ich betrachte Poesie als ein Geschenk

Özlem Özgül Dündar
Selbstgespräche, da kenn ich mich aus!

Yevgeniy Breyger
Jetzt habe ich völlig den Faden verloren.

John Mateer
…eine andersartige, unheimliche Grammatik…

Stefan Schmitzer
Zurück zur Ilias

Ilma Rakusa
Mich interessiert eigentlich fast alles im Leben.

Andreas Bülhoff
die Schleifen und Schlaufen des Nichtgesprochenen

Natalie Neumaier
nowhere, the road leads nowhere

Uwe Warnke
Wir mit unseren kleinen, schönen Büchern.

Christine Huber
Hab viel Luft geschaut

Barbara Köhler
ich steh nicht so auf Selbstgespräche

Fritz Widhalm
Und jetzt mach ich fast was ich will, hab wenig Geld und bin fast glücklich.

Klaus Fischedick
Die Insel ist nun einmal eigensinnig

Peter Waterhouse
?  /  ×  /  ‘  (       )  . . .

Ute Langanky
Das Licht ist der eigentliche Protagonist.

Wanda Koller
Ich würde eigentlich gerne über Entscheidungen interviewt werden.

Tomoyuki Ueno
Aber eigentlich gibt es keine Grenzen.

Ilse Kilic
…für die menschliche Fähigkeit des Mitfühlens ist Kunst etwas ganz Wichtiges.

Lucas Cejpek
Mit dem Fenster im Rücken…

Margret Kreidl
Da bin ich gerade, auf Seite 41.

Sophie Reyer
Ja, das würde ich antworten,
würde mich das jemals jemand fragen.

Clemens J. Setz
Es ist eigentlich ganz angenehm,
mal so in ein Mikrofon da irgendwas zu reden.

Adrian Kasnitz
Ein Gedicht für jeden Tag.

Marcel Beyer
…wenn man doch einem Gedanken erst mal so ins Blaue hinein folgt.

Marco Grosse
…es gibt ein Buch, was es noch gar nicht gibt…

Barbara Zeizinger
…die Tage hängen voller erster Sätze.

Monika Vasik
Ich muss, was ich darf, weil ich will.

Ferdinand Schmalz
Die Sprache rülpst sich quasi so aus uns heraus und will sich nicht verdauen lassen.

Herbert J. Wimmer
Naja, die Sache mit den Kärtchen.

Marion Steinfellner
Manchmal träume ich auch Wörter.

Verena Stauffer
Was mir fehlt, ist eigentlich nur das Klavier.

Franz Dodel
Es spielt keine Rolle, wie weit ich komme, ich komme ohnehin an kein Ende.

Linde Waber
Also es ist unerhört spannend!

Alain Jadot
also ich bin auch Hypersetzer

Fiston Mwanza Mujila
…ich schreibe ganz einfach.

One thought on “Literarische Selbstgespräche

  1. Montag, in der Alte Schmiede, hatte ich die Freude Selbstgespräche zu hören. Von ganz hinten könnte ich fast gar nichts sehen und musste mir alles, how should I put it?… imagine. I had to summon, on the fly, images of a poet ready to begin something new or making lists or translating.
    But this is just to thank you for letting me discover some new things (one leading to another, as it usually goes). From (gezielte) Selbstgespräche to (language) poetry written on plastic bags and tin foil and cardboard (der hüpfende Flug des querenden Vogels), from hypersetzung to oberflächenübersetzung to homophonic translation and, of course, from Jandl to Bernstein (indeed, “Dear Mr. Fanelli,”).
    Oh, and this image of the poet at her kitchen table, just… writing, oblivious to twitter, facebook and god knows what.
    Words… (à la Franz Wright)
    ___
    cento.red

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